"Sicherheitspolitik von unten" - Ziviler Ungehorsam gegen Nuklearrüstung in Mutlangen, 1983-87

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Rohrmoser Zivilier Ungehorsam Mutlangen

 


Einladung zur Onlineveranstaltung am 6. Dezember 2021 um 19 Uhr.

Ende der 1970er Jahre spitzte sich der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA erneut zu. 1983 ließ die NATO Nuklearraketen in der Bundesrepublik Deutschland und in anderen westeuropäischen Ländern stationieren. Vor allem die schwäbische Gemeinde Mutlangen rückte damals als Standort von Pershing-II-Raketen in den Fokus der Friedensbewegung und der Öffentlichkeit. Bis 1987 fanden dort jahrelang Proteste statt, vor allem Sitzblockaden.

Richard Rohrmoser berichtet über die Entwicklung seines Forschungsprojektes und beschreibt die Entwicklung Mutlangens zu einem Symbolort der Friedensbewegung. Sein Vortrag geht zudem der Frage nach, welche Folgen die massenweise Praktizierung von zivilen Ungehorsam der Friedensaktivist*innen für die bundesdeutsche Gesellschaft hatte.

Bei Campus erscheint Ende November in der Reihe „Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedens- und Konfliktforschung“ sein gleichnamige Buch mit 440 Seiten für 44 Euro.

Anmeldung bitte per E-Mail an email @ archiv-aktiv.de.